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Künstler Gregor Wald widmet sein Werk einfachen Fragen

Der Künstler Gregor Wald widmet sein Werk einfachen Fragen: Was ist das Ich? Ist ein Foto die Wahrheit? Wo ist die Wirklichkeit? Dies alles präpariert er mit dem Skalpell aus den millionenfach auf uns zu kommenden Bildern der Printmedien heraus. Mit einer Obsession für die 60er und 70er Jahre und ihren verwehten Glamour. 

Wald zwingt uns Drastik auf, seine Schnitte gleichen den Interferenzmustern der  Sakkos der Tagesschausprecher. Kindheit.

Das Schöne wird unheimlich, die Geordnetheit seiner Interieurs ist warnende Oberfläche, seine kleinen Schaukästen sind Fallen; Szenen vor dem Eintritt des Schrecklichen.

Der Künstler unterläuft die Strategie der Oberfläche indem er ihr die Maske vom Gesicht  schneidett. Er zwingt uns den Blick auf das DAHINTER zu richten.

Sein Atelier in der Innenstadt ist gut versteckt wie in einem Kriminalfilm hinter einer Fahrradwerkstatt gelegen. Zur Arbeit gehen sein Tagwerk vollbringen diese Wortwahl ist ihm wichtig. Er ist wie ein Arbeiter gekleidet.

 

Geschrieben von dem Künstler Jörg Simon